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FSV 06 Ohratal e.V.

1.Mannschaft : Spielbericht

Freundschaftsspiele
10.02.2026 18:30 Uhr
FSV 06 Ohratal   FC Rot-Weiß Erfurt (U19)
FSV 06 Ohratal 1 : 2 FC Rot-Weiß Erfurt (U19)
(1 : 1)

Spielstatistik

Tore

Max Wildies

Assists

Till Schuchardt

Torfolge

0:1 (10')FC Rot-Weiß Erfurt (U19)
1:1 (37')Max Wildies (Till Schuchardt)
1:2 (70')FC Rot-Weiß Erfurt (U19)

Knappes 1:2 gegen FC Rot-Weiß: Was dem FSV Ohratal jetzt Mut macht

Der FSV Ohratal zeigt starke Fortschritte im Test gegen die U19 von Rot-Weiß Erfurt. Zwei Spieler werden den Start in der Fußball-Landesklasse aber wohl verpassen.

Natürlich hätte Philipp Kiebert gerne ein Unentschieden mitgenommen. Stark präsentierte sich sein FSV Ohratal am Dienstagabend unter Flutlicht gegen die U19 des FC Rot-Weiß Erfurt – jene Mannschaft, die Kiebert einst als Kapitän anführte.

Starker Wildies erzielt Ausgleich

Das 1:2 war aus Sicht der Ohrdrufer etwas ärgerlich, boten sich doch vor allem im ersten Durchgang beste Chancen, zwei oder drei Tore zu erzielen. Schon vor dem Rückstand durch Mattheo Börsch (10.) sündigte das Kiebert-Team, erst Max Wildies war es vergönnt, nach Kombination mit Till Schuchardt für den Ausgleich zu sorgen (37.). Im zweiten Durchgang waren die Erfurter präsenter und wechselten fleißig durch. Das 1:2 durch Hannes Hopke (70.) entsprang inkonsequenter Abwehrarbeit Ohratals, obwohl in der zweiten Hälfte gut gegen den Ball gearbeitet wurde. Wildies‘ 2:2 per artistischem Seitfallzieher zählte wegen Abseits nicht (83.).

Dennoch zog der Ohrataler Coach ein positives Fazit. Nach dem dürftigen 0:4 bei der Spielvereinigung Geratal zeigte sich sein Team deutlich präsenter. „300, 400 Prozent Steigerung. Das ist das, was ich gefordert habe. Wir haben das gut gemacht, hätten vielleicht ein oder zwei Tore mehr schießen müssen. Man hat auch gesehen, dass das Tempo der Erfurter ungewohnt für uns ist. Aber ich bin zufrieden“, sagte er.

„Aus Möglichkeiten das Beste gemacht“

Wie alle Fußball-Teams stecken die Ohrataler mitten in der Vorbereitung auf die Rückserie. Am Samstag soll noch gegen Germania Ilmenau mit Ex-Trainer Thomas Giehl getestet werden, bevor es eine Woche darauf gegen Gospenroda ernst wird. „Wir haben versucht, alles auszuloten. Halle, Zumba – aber die Trainingseinheiten auf dem Platz fehlen. Wenn wir in Ilmenau spielen, haben wir vier Testspiele, das ist gut. Ich wäre gerne öfter auf dem Platz gewesen, deshalb sind wir nicht ganz zufrieden. Aber wir haben aus den Möglichkeiten das Beste gemacht“, so Kiebert.

Personell hat sich beim FSV nichts getan, wobei Kiebert mit der Qualität seines Kaders zufrieden ist. Beim Rückrundenauftakt dürften Torwart Pascal Böhm und Offensivmann Lucas Kraiczijedoch fehlen. Sie plagen sich immer noch mit Blessuren herum. „Ich glaube nicht, dass sie eine Rolle spielen. Sie sind nach ihren Verletzungen zu früh wieder reingegangen. Wir wollen kein Risiko eingehen“, so der 34-Jährige. Für das Tor stünde wohl Stefan Horn bereit, der gegen Erfurt als sicherer Rückhalt überzeugte. Möglicherweise dabei ist Quentin Böttner, der zurzeit beruflich sehr eingespannt ist und deshalb fehlte.


Quelle: Thomas Rudolph (TA)