Interview mit Philipp Kiebert von Optiper.
Ronny Koch, 22.12.2024
Wir haben über unsere Optiper Fußballnacht mit Philipp Kiebert gesprochen:
1. 𝗛𝗮𝗹𝗹𝗼 𝗣𝗵𝗶𝗹𝗶𝗽𝗽, 𝗸𝗮𝗻𝗻𝘀𝘁 𝗱𝘂 𝘂𝗻𝘀 𝗻𝗼𝗰𝗵𝗺𝗮𝗹 𝗲𝗿𝗸𝗹ä𝗿𝗲𝗻, 𝘄𝗮𝘀 𝗲𝘀 𝗺𝗶𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗢𝗣𝗧𝗜𝗣𝗘𝗥-𝗙𝘂ß𝗯𝗮𝗹𝗹𝗻𝗮𝗰𝗵𝘁 ü𝗯𝗲𝗿𝗵𝗮𝘂𝗽𝘁 𝗮𝘂𝗳 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝗵𝗮𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝘄𝗼 𝗱𝗲𝗿 𝗨𝗿𝘀𝗽𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗹𝗶𝗲𝗴𝘁?
Natürlich, ich rolle das Feld mal von hinten auf. Ursprünglich war die Fußballnacht ein Freizeitturnier, bei dem alle Ohrdrufer Vereine (Leichtathletik, Judo, etc.) gegeneinander gespielt haben. Im Laufe der Jahre wurde das Event aber so populär, dass auch andere Freizeitmannschaften einer Teilnahme nacheiferten. So ist es also Tradition, dass am ersten Freitag des neuen Jahres 24 Mannschaften von Spätnachmittag bis in die Nacht um den begehrten Wanderpokal spielen.
2. 𝗪𝗮𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝗮𝘂𝘀 𝗱𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝗦𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗕𝗲𝘀𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲𝘀 𝗘𝘃𝗲𝗻𝘁𝘀?
Es ist schon ziemlich ungewöhnlich, dass so ein großes Fußballturnier am Stück gespielt wird. Dazu kommt, dass es schlussendlich ja doch über zwei Tage geht und der Sieger mitten in der Nacht gekürt wird. Für mich als Sponsor, Mitveranstalter und Spieler ist es immer noch etwas ganz Besonderes, denn eigentlich ist der Fußball hierbei zweitrangig. Ich finde es viel spannender, dass dabei „wenig Wochenende“ verloren geht und dass nach ein paar ruhigen Feiertagen das neue Jahr mit solch einem gesellschaftlichen, ich nenne es mal salopp Treffpunkt, eingeläutet wird. Tolle Gespräche, die sich auch mit beruflichen oder privaten Befindlichkeiten beschäftigen. Außerdem finde ich es klasse, dass die OPTIPER-Fußballnacht so viele Zielgruppen anspricht – besonders der „Glaskasten“ mit leckeren Getränken und frischer Musik ist dabei ein prädestinierter „place to be“, um von oben zuzusehen und nebenbei Gesprächen zu lauschen.
3. 𝗪𝗼𝗵𝗲𝗿 𝗸𝗼𝗺𝗺𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗡𝗮𝗺𝗲 „𝗢𝗣𝗧𝗜𝗣𝗘𝗥-𝗙𝘂ß𝗯𝗮𝗹𝗹𝗻𝗮𝗰𝗵𝘁“?
Wir von OPTIPER hatten vor ein paar Jahren die Idee der Namensrechtsicherung. Das liegt zum einen an unserer Position als Hauptsponsor und zum anderen daran, dass wir als Unternehmen auch durch unsere Marke am Event partizipieren möchten. Nicht in Form von finanzieller Beteiligung, sondern viel mehr geht es uns darum, unser Netzwerk zu erweitern. Des Weiteren ist uns wichtig für Aufklärung bzgl. unserer Branche zu sorgen, denn ich bin mir ziemlich sicher, dass nicht jeder weiß, dass wir auch hochgradige Akademiker im Zuge von „headhunting-operations“ vermitteln, um nun ein FAQ-Beispiel zu nennen.
4. 𝗪𝗶𝗲 𝘃𝗶𝗲𝗹 𝗔𝘂𝗳𝘄𝗮𝗻𝗱 𝘀𝘁𝗲𝗰𝗸𝘁 𝗵𝗶𝗻𝘁𝗲𝗿 𝗱𝗲𝗿 𝗢𝗣𝗧𝗜𝗣𝗘𝗥-𝗙𝘂ß𝗯𝗮𝗹𝗹𝗻𝗮𝗰𝗵𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝘄𝗮𝗻𝗻 𝗯𝗲𝗴𝗶𝗻𝗻𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗩𝗼𝗿𝗯𝗲𝗿𝗲𝗶𝘁𝘂𝗻𝗴?
Da ich nicht mehr im Vorstand des FSV 06 Ohratal verweile, kann ich nur bedingt ins Detail gehen. Die ersten Stimmen erheben sich meist im Spätsommer – Terminfestlegung, Anfrage bzgl. der Hallenvermietung und Personalplanung sind dabei die ersten Themen auf der Agenda. Ab November veröffentlichen wir die offizielle Ausschreibung, welche ich für alle Mannschaften verwalte. Das bedarf i.d.R. keine große Vertriebsoffensive, denn die 24 Plätze sind meist sehr schnell vergriffen. Im Laufe der Woche werden Getränke bestellt, Helfer eingeteilt und viele weitere Teilprozesse, die einen klugen und gewissenhaften Vorstand voraussetzen, vor dem ich im Übrigen meinen Hut ziehe, denn ich weiß, wie viel private Freizeit hier geopfert wird. Wir von OPTIPER haben es da etwas einfacher, ich blocke mir im Rahmen der Vorbereitung schon seit ein paar Jahren den gesamten Freitag. Werbung platzieren, Banner aufhängen und für eine möglichst grün-weiß-graue Kulisse sorgen, auch wenn es den wenigsten bewusst ist. Wir haben im Eingangsbereich auch immer einen Info-Stand, der nicht nur ein paar Werbemittel bereithält, sondern auch wirklich für Aufklärung in einer wirtschaftlich-politisch angespannten Lage sorgt.
5. 𝗛𝗮𝘀𝘁 𝗱𝘂 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗙𝗮𝘃𝗼𝗿𝗶𝘁𝗲𝗻 𝗳ü𝗿 𝗱𝗲𝗻 𝗧𝘂𝗿𝗻𝗶𝗲𝗿𝘀𝗶𝗲𝗴?
Aus jetziger Sicht ist das für mich schwierig zu eruieren. Ich weiß zwar, welche Mannschaften sich angemeldet haben, muss aber auch dazu sagen, dass ich einige nicht kenne. Dazu kommt außerdem, dass ich lediglich die Teamnamen habe, die finale und verbindliche Mannschaftsaufstellung wird erst zur OPTIPER-Fußballnacht bekannt gegeben. Ich persönliche wünsche den Sieg einer Ohrdrufer Mannschaft, am liebsten meiner „neuen Familie“ - der Traditionself vom FSV 06 Ohratal.