FSV 06 Ohratal e.V.

Ohrdrufer sind erfolgreich und fair

Stefan Pfannstiel, 04.01.2020

Ohrdrufer sind erfolgreich und fair

Zwölf Siege in 14 Spielen, beste Abwehr, bester Sturm – der FSV Ohratal führt verdientermaßen das Klassement an und zeigte dabei, dass sich Erfolg und Fairness gegenseitig nicht ausschließen. Auch die Fairplay-Tabelle führen die Ohrdrufer an, die bislang 20 Gelbe Karten sahen und ebenso wie der SV Steinach (allerdings mit 40 Verwarnungen belastet) keinen Feldverweis kassierten. Am Tabellenende dieser Wertung steht der FC An der Fahner Höhe II mit 28 Verwarnungen, vier Gelb-Roten und einer Roten Karte. Die SG Gospenroda (15.) erhielt 41 Verwarnungen, drei Ampel- und zwei Rote Karten.

Fast schon logisch, dass mit Marty Jung ein Ohrdrufer die Torschützenliste anführt. Der 29-Jährige erzielte in 13 Partien 16 Treffer, ebenso viele wie Fahners Denny Krumbein. Dahinter folgen Patrick Scholz (Eisenach/13 Tore) sowie Steven Reinhold (Ohratal/12) und Steffen Scheidler (Gotha/12).

Insgesamt wurden 353 Spieler eingesetzt. Mit den wenigsten (20) kam der SV Wacker Bad Salzungen aus, während für den FC Fahner Höhe II schon 30 verschiedene Akteure auf dem Platz standen. In allen 15 Spielen wurden sieben Akteure nie ausgewechselt. Zu den Dauerbrennern zählt Eisenachs Sebastian Galozy. „Wenn ich am Saisonende die 30 Spiele voll kriege, wäre es eine schöne Sache“, sagt der 26-Jährige, der bis auf eine kurze Unterbrechung seit 2007 für Eisenach spielt.

Die 118 absolvierten Spiele sahen 13.623 Zuschauer. Das entspricht einem Durchschnitt von knapp 115. Die beste Besucherresonanz gab es beim Derby zwischen Herpf und Meiningen mit 550 Zuschauern. Das Gipfeltreffen zwischen Wacker Gotha und Ohrdruf lockte mit 385 ebenfalls eine stattliche Kulisse an, während am 23. November in Gräfentonna die 23 Zuschauer per Handschlag begrüßt werden konnten. Passend zur trostlosen Kulisse boten Gastgeber Fahner Höhe II und Hildburghausen eine Nullnummer.


Quelle:Thüringer Allgemeine